Sonntag, 11. August 2013

Valley of fire - St. George

In Las Vegas haben wir's uns richtig gut gehen lassen in unserem Hotel. Da gab's einen schönen Pool und bei der Hitze, hat man kaum auf anderes Lust ;-) An Wochenenden ist das Hotel EXTREM teuer, aber dadurch, dass wir von Mittwoch auf Freitag dort übernachtet haben, haben wir nur ein viertel gezahlt. In Las Vegas gilt das für alle Hotels: an Wochenenden vervierfachen sich die Preise!!
das Treasure Island Hotel bei Nacht

Blick von unserem Hotel auf den Strip und das Hotel "Venetian". Dort wurde Venedig nachgebaut ;-) 
Bei der Weiterfahrt besichtigten wir den Hoover Dam. Ein Staudamm, der den Colorado River aufstaut und den Lake Mead formt. Er ist sehr wichtig für die Stromversorgung und als Wasserreservoir. Dort waren wir aufgrund der unglaublichen Hitze (45 °C) nur kurz und sind danach den Lake Mead entlang gefahren mit unserem super klimatisierten Auto :D Der Wasserstand des Lake Mead ist mega zurückgegangen und deswegen sind ganze Seearme ausgetrocknet. Welche weiteren Folgen die unglaubliche Wasserentnahme für die großen Städte in Kalifornien und Las Vegas für den Colorado River hat ist auszumalen. 
Unsere nächste Übernachtung hatten wir in einem mini-Dorf in der Nähe vom Valley of fire (Overton). Das heißt so, wegen den roten Felsen ;-) Die Fotos sagen jetzt mehr aus, als ich beschreiben könnte. Es war einfach unglaublich!!! Wir waren dort in der Abendsonne und auch wieder am Morgen.  





Donnerstag, 8. August 2013

vom Death Valley nach Las Vegas

Morgenstund hatte auch am Mittwochmorgen Gold im Mund :) Mit morgensonne-beschienener-Sierra Nevada im Rücken machten wir uns auf den Weg zum Death Valley National Park. Wir wollten so früh wie möglich dort sein, weil dort bekannterweise der heißeste Ort in ganz Amerika ist. Tatsächlich hatte es um 8 Uhr bereits 38 °C, was sich bis 10 auf 40 °C steigerte. Schon die Fahrt dorthin war aber atemberaumend und unglaublich abwechslungsreich. Sanddünen, ausgetrocknete Salzseen, bunte Gesteinsberge... es erinnerte uns an Island!
östliche Sierra Nevada bei Sonnenaufgang

Sanddünen im Death Valley


der tiefste Punkt: Badwater mit 85,5 m unter dem Meeresspiegel

Golden Canyon im Death Valley

Foto vom Zabriske Point aus
Am Nachmittag sind wir dann in Las Vegas angekommen! Schon die erste Sicht auf die Stadt hat und beeindruckt, denn nach langer Fahrt durch die Wüste, tauchten auf einmal Wolkenkratzer am Horizont auf. Unser Hotel haben wir schnell gefunden, denn es liegt direkt am Las Vegas Boulevard (Treasure Island Hotel) neben dem berühmten Venetian. Vom 25. Stock aus, haben wir tolle Sicht auf den Strip. Im Hotel selbst gibt es auch einfach alles: einen Pool, Casino, Heiratskapelle, 10000 Spielautomaten, Friseur, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants... das Hotel ist einfach riesig. Hier bleiben wir erstmal 2 Nächte, also bis Freitag, und ruhen uns aus :)

Yosemite Nationalpark / Sierra Nevada

Sonntag, 4. August: Um 3:40 sind wir aufgestanden und haben uns auf den Weg zum Yosemite (sprich Jo-sé-mi-ti) Nationalpark gemacht. Wir haben gelesen, dass uns dort einer der attraktivsten Landschaftsparks Nordamerikas erwartet, bekannt besonders für schroffe Felswände, Wasserfälle und ein Tal mit Blick auf Felsen rundherum. Es war noch finster und 1000 Sterne am Himmel zu sehen, als wir über kurvenreiche Straße dorthin kamen. Um 6 Uhr sind wir dann im Tal des Parkes selbst angelangt und haben uns gleich auf die Suche nach dem einzigen Campingplatz im Tal gemacht, wo auf „first come, first served“-Basis die Plätze vergeben werden (Camp 4). Hier konnten wir die atemberaubende Sicht auf riesige Granitblöcke, die den Park auszeichnen, noch gar nicht genießen. Nachdem wir kurz herumgeirrt sind, haben wir einen Ranger getroffen, der uns gleich vorausgefahren ist um uns zum Campingplatz zu führen. Dort sind schon andere brav in einer Schlange gestanden. Nach zwei langen Stunden warten, war es endlich fix, dass wir einen Platz bekommen um nur 5$/Person/Nacht (ohne Duschen und sonstige Annehmlichkeiten). Gleich verstauten wir all unser Essen und alle Cremes etc. in einem Essenscontainer neben unserem Zeltplatz (food locker). Das ist hier obligatorisch, wegen den BÄREN. Der Geruch lockt sie an und dann kann‘s schon mal vorkommen, dass ein Auto demoliert wird oder ein Zelt „betreten“. Die armen Tierchen haben halt auch Hunger. :D Beim Zeltplatz haben wir dann noch kurz mit Leuten aus Los Angeles gesprochen. Die waren gleich voll nett, haben uns Essen angeboten und uns Tipps gegeben, was sie in LA anschauen würden etc.
im Hintergrund: Nevada Falls - Wasserfälle :)
Danach haben wir eine Wanderung zu den Vernal und Nevada falls (Wasserfällen) gemacht. Erst jetzt wurde uns die unglaubliche Schönheit des Parks und der Felsblöcken bewusst. (Siehe Fotos) 



Auch am Montag haben wir noch eine kleine Wanderung gemacht. Gleich am Morgen sind wir zum Glacier Point (Aussichtspunkt) gefahren und nach dem Frühstück dort zum Sentinel Dome gewandert. Dort haben wir uns einige Zeit aufgehalten, weil die Aussicht einfach unglaublich war. Vor allem die Sicht auf den berühmten Felsen – genannt: Half Dome – war der Aufstieg wert.


Ein schönes Erlebnis hatten wir dort auch noch: Ein paar Leute haben uns angesprochen, woher wir sind und so. Mit denen haben wir etwas gequatscht und uns gut verstanden. Einer von ihnen wohnt ganz in der Nähe vom Park und hat uns noch alles mögliche erklärt und uns Tipps und so gegeben. Nach einiger Zeit haben sie gemeint, dass sie oben noch beten bzw. ein Lied singen wollen. Wir haben ihnen erklärt, dass wir auch Christen sind und haben uns spontan angeschlossen und gemeinsam auf der Felsenkuppel „How great thou art“ (deutsch: „Du großer Gott“) gesungen. Danach haben wir noch Kontakt mit ihnen ausgetauscht. Den restliche Zeit im Park haben wir mit Spazieren, Essen kochen, „Duschen“ (im Fluss mit unserem tollen biologischen Allwaschmittel) und Film schauen über den Park im Besucherzentrum  verbracht. Unglaublich TOLL. Ich wollte dort gar nicht weg, weil wir noch so wenig gesehen hatten. Die „dicken“ Bäume – genannt Sequioas – musste wir leider auslassen :/.


Dafür haben wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang an einem schönen Aussichtspunkt genossen + Frühstück und sind dann über eine Passhöhe (Tioga) auf die östliche Seite des Parks gelangt. Der erste See, der uns dort begegnete wurde gleich als guten-morgen-Dusche genutzt J Danach marschierten wir auf einem schönen Waldpfad hinauf zum Elizabeth Lake. Fast alleine dort oben, aßen wir, schauten Rehen beim Grasen zu und genossen die angenehmen Temperaturen am Vormittag (20°C).



die Morgensonne genießen am Elizabeth Lake (Yosem. NP)

Zurück beim Auto war es an der Zeit uns vom Yosemite NP zu verabschieden und es den Pass hinunter in den Osten der Sierra Nevada. Vorbei am größten Kratersee der Erde (Mono Lake) und an zwei Wintersportorten (Mammoth Lakes, June Lake) gelangten wir an unser Tagesziel: Lone Pine. In Mammoth Lakes hatten wir überlegt uns berühmte Felsformationen anzusehen, in der Nähe ist aber ein Waldbrand und die Luft dort war ganz vernebelt vom Rauch.

In Lone Pine haben wir einen wundervollen Zeltplatz gefunden an einem See und Abkühlung war uns ganz recht bei den 38°C ;-) Aber im Schatten und durch den Wind, lässt es sich ganz gut aushalten. Dort waren wir fast alleine am See. Mit einem Paar aus Deutschland, dass kurz nach uns angekommen ist, haben wir uns noch ausgetauscht und geplaudert bis es finster war und uns die Mücken fast aufgefressen haben. 
unser Schlafplatz direkt am Diaz Lake :) Konsti beim Abendessen.

Mittwoch, 7. August 2013

The Color Run – Sacramento

HALLO :) Wir sind gerade in Las Vegas und haben wieder Internet... deswegen kommen die letzten Tage jetzt nachträglich (soviel zuerst: es geht uns gut, wir hatten eine anstrengende, aber tolle erste Woche in den USA!) 
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Nach einer wundervollen Nacht bei George & Briana in Sacramento sind wir am Samstagmorgen ins Stadtzentrum spaziert. Bei angenehmen Temperaturen und blauem Himmel gingen wir dort an Start unserer „happiest 5km“, also dem fünf Kilometer langen COLOR RUN. So konnten wir laufend die Stadt besichtigen, hatten dabei 20 000 laufende Menschen um uns. Zwischendurch wurden wir mit bunten (Holi)Farben besprüht, solange bis wir gelb, blau, pink und grün waren (deswegen: Color Run). Das war ein unglaublich witziges Erlebnis. Danach gab’s gratis Müsliriegel, Wasser und laute Musik.



Beim Heimgehen haben wir uns zur Sicherheit im Park ein bisschen abgewaschen, um nicht das Bad von unserer Unterkunft mega zu verschmutzen. Nach dem Duschen und Zusammenpacken ging’s dann auch weiter in Richtung Sierra Nevada (Gebirge). Zuvor musste aber noch ein Campingplatz in der Nähe gefunden werden, weil wir Sonntagmorgen ganz zeitig in der Früh im Yosemite-Valley sein wollten. Als wir dann zufällig an einem Campground-Zeichen vorbeigefahren sind, haben wir entschlossen mal nachzufragen, und tata schon hatten wir einen Schlafplatz. Wie das dort geheißen hat, wissen wir nicht mehr, deswegen nennen wir es „Rattlesnake-Valley“ (es war sehr trocken, heiß und es gab Schlangen).

Konstantin beim Abendessen am Campingplatz. Die Plätze sind nicht mit jenen in Europa vergleichbar. Hier hat jeder einen eigenen großen Holztisch + Bank und eine kleine Feuerstelle.

Samstag, 3. August 2013

San Francisco - Muir Woods - Sacramento

AUTO, du bist unser :)
Ganz unkompliziert haben wir gestern in der Früh dann unser Mietauto abgeholt und zu meiner Freude hat Konstantin einen Deal ausgehandelt damit ich auch fahren darf --> normalerweise zahlt man 25 $ pro TAG für einen Zusatzfahrer unter 25! puh. 
Danach gings über die Golden Gate Bridge in den Norden zum Muir Woods National Monument, also kurz gesagt: es ging in den Wald. Dort gibts... 3x dürft ihr raten: - - BÄUME; richtig. Aber nicht irgendwelche Bäume, sondern richtig HOHE Bäume, genannt: Redwoods. Wir haben einer Park Rangerin bei einem "Tree Talk" aufmerksam zugehört und sind jetzt richtig informiert über die Redwoods. Also zb, dass sie ihre Wurzeln im Boden vernetzen, richtig viel trinken, MEGA alt sind und einfach die höchsten Bäume der ganzen Erde!!.. (danke an dieser Stelle an Melanie für den Muir Woods Tipp!!) --> Beeindruckend!

Zurück auf der Straße hatten wir schon megaaa Hunger, aber nichts im Auto. Wir schafften es gerade noch zum nächsten Fast Food Restaurant - Zum Glück sind wir in Amerika! :D
Nach zähem Verkehr haben wir's dann schließlich bis zum späten Nachmittag nach Sacramento geschafft - Hauptstadt Californiens. Gigantischer Weise haben wir über Airb'n'b ein Zimmer bei einem netten Ehepaar in der Nähe des Stadtzentrums organisiert und so einen netten Abend bei denen im Garten (mit HÜHNERN!) und gemeinsamen Abendessen verbracht. 

Freitag, 2. August 2013

Kurzes Fazit zu San Francisco

Nach zwei Nächten und nur einem ganzen Tag können wir bereits verstehen, warum San Francisco zu den schönsten Städten Amerikas zählt. Manche meinen sogar es ist DIE SCHÖNSTE STADT! Aber was macht diese Stadt so besonders? Zuallererst einmal die Lage direkt am Pazifik und das angenehme Klima. Es ist hier nie zu kalt und nie zu heiß. (Aber eben auch selten so warm, dass wann schwimmen gehen könnte wie in L.A.) Und dann natürlich ein unbeschreibliches Flair, das man Californien allgemeinen nachsagt...tolle Straßenmusik, Sonne, blauer Himmel, Essen aus ALLER WELT und die Leute sind einfach super freundlich. Man kann keine Minute auf eine Straßenkarte schauen, ohne dass jemand fragt, ob er dir helfen kann. Das gleiche gilt für's fotografieren. Wir können unser Stativ gar nicht fertig aufstellen bevor nicht ein Amerikaner fragt, ob er für uns ein Foto machen soll.
Zu den Highlights: Highlight Nummer 1 war sicher der Hafen "Fishermen Wharf". Dort gibt es nicht nur liebe Seelöwen, sondern einfach auch das geilste Essen der Welt. Es gibt dort einfach alles. Das kann man sich  nicht vorstellen. Da wundert man sich nicht, warum sich Amerikaner so schwer tun mit Diät halten...ja und eben dieses Flair dort, herumzuspazieren...
Zweitens: mit den Cable Cars die hunderten von Hügeln rauf und runter zu fahren...das hat einfach was...mal voll Steil bergauf und dann gleich wieder voll steil bergab...
Und dann natürlich noch die Golden Gate Bridge. Die Brücke, die man bei jedem zweiten Film sieht. Wenn man sie sieht glaubt man, man sieht gerade fern, weil sie einem so vertraut aus dem Fernsehen ist...:-)

Ja und jetzt möcht ich noch was zu unserem Hostel sagen...es war WELTKLASSE! Wir hatten ein Privatzimmer, das heißt wir mussten das Zimmer wie normalerweise in einem Hostel mit anderen teilen...hehe...aber wir teilten uns Badezimmer und Klo mit anderen. Aber das war uns ziemlich egal. Dafür super gelegen in der Innenstadt und echt günstig. Dazu gab es gratis Tee + Kaffee und gratis Pancakemasse den ganzen Tag!! + gratis Bier!! und gratis Billiard und gratis WLAN...so wie der Rezeptionist zu uns bei der Ankunft bereits sagte...eigentlich ist fast alles gratis hier...:-)) soetwas gefällt mir. da gibt man gleich viel lieber sein Geld aus...da fühlt man sich nicht ausgenommen und sieht es mehr als eine win/win Situation für alle Beteiligte...:-) in Californien weiß man eben wie man Geschäfte macht! :-)

Fazit: Wir kommen wieder! :)
bis bald,
Konstantin

Donnerstag, 1. August 2013

vom Fliegen und Ankommen

Californiaaaa!
Wir sind nach einer gefühlten Ewigkeit im Flugzeug gestern Abend um 11 (bzw. austrian time heute früh 7) in San Francisco angekommen. Aufs Fliegen freue ich mich jedesmal wie ein kleines Kind! Sobald ich aber dann im Flugzeug sitze, frage ich mich worauf ich mich eigentlich gefreut habe? Meistens gibt es da nicht so viele Freuden zwischendurch. Zuerst muss man am Flughafen viel zu früh sein, dann durch lästige Sicherheitskontrollen, wo man manchmal voll Blöße abgegrabscht wird, nur weil irgendetwas gepiepst hat, während man durch den Metall-Detektor gelaufen ist. Dann: warten, 1000mal Pass heraus, Boardkarte raus, boarden, sitzen, warten, film schaun, versuchen zu schlafen und es dann gleich wieder aufgeben, sitzen, nächsten dummen film schaun, essen, SITZEN, versuchen zu schlafen und es wieder aufgeben, in die Luft schaun, aufstehn Klo gehn, SITZEN, trinken... Ja, das war's dann mit der Abwechslung. Zu meiner Freude hatte ich diesmal einen Sitznachbar, der eindeutig ein starker Raucher war und so musste ich mich während den ganzen 10 Stunden Flug noch bemühen nicht in seine Richtung zu atmen... Ich hasse Zigarettenrauchgestank!!
Gut, aber bis Chicago ist die Zeit sehr flott vergangen, bis San Francisco hat's sich dann "gezaht", aber so ist's halt, wenn man sich einbildet auf die andere Seite der Welt zu fliegen. Umso größer war die Freude, dass dann mit Koffer und weiterfahrt in die Innenstadt alles gut geklappt hat. :) Und das International Hostel haben wir sofort gefunden. Aufs angebotene Freibier haben wir verzichtet und sind schnurstracks ins Zimmer und in weiterer Folge ins Bett gefallen. GOOD NIGHT San Fran.
Jetzt sitzen wir grad beim Frühstück, dass hier gratis ist, sofern man sich's selber macht. mmhhhmmm Pancakes :)