...lustig sein!
Wir genießen einen wunderschönen warmen Sommerabend in Hallstatt! Ohne zu übertreiben können wir behaupten, dass es einer unserer schönsten Abende auf Reisen ist. Dies hat mehrere Gründe: der Hallstätter See, der in tiefem dunkelgrün ganz still und spiegelglatt vor unseren Füßen liegt und eine angenehme, kühle Brise verbreitet. Dann auch die generelle Ruhe hier. Von weitem hören wir eine Blasmusik spielen, vermutlich von der Südseite des Sees. Wenn der Wind in unsere Richtung weht kann man sogar das Lied erkennen. Eben spielen sie: simple the best. Im See selbst quaken zwei Enten und Vögel zwitschern, sonst ist es ruhig. der Anblick des Sees der sich fjordartig in die umgebende Bergwelt einschmiegt lässt wahrlich vor Staunen erstummen. Neben uns sitzt eine Katze, die darauf wartet gestreichelt zu werden. Und dann der Ausblick: gerade vor uns, auf dem Ufer das malerische Hallstatt!! Die kleinen Holzhäuschen, die in den Berg gebaut wurden und die beiden Kirchen prägen den Anblick! Der dicht bewaldete Hügel der dahinter steil hochragt fügt alles gut in die Landschaft. Nun spielt Dei Musik ein Medley von ABBA! Unser Campingplatz ist von uns 300m entfernt.
Gestartet sind wir heute morgen übrigens am Mondsee. Nach einem kurzen Badestopp sind wir weiter zum Wolfgangsee gefahren. Ich kannte ihn bis jetzt nur bei Schlechtwetter, weshalb es mich fast umgehauen hätte, als ich im türkisblauen Wasser schwimmen durfte. Wahrlich paradiesisch! Weil Mama immer so von St. Wolfgang schwärmt, war uns auch der kleine Umweg nicht lästig. Und wir haben es nicht bereut! Ein Spaziergang durch das süße Städtchen sollte wohl - wie Mama immer sagt - bei jedem Besuch in der Gegend drin sein!
weiter ging es dann eben nach Hallstadt, wo wir ausgiebig gebadet haben. Eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt über der Stadt durfte natürlich nicht fehlen...
Nun genießen wir wohl noch eine wenig die Abenstimmung bei "wmca" Und Enten-quakquak
Also: gute Nacht aus Hallstadt!
Sonntag, 6. Juli 2014
Mittwoch, 2. Juli 2014
Sommer 2014 - die Alpen- und Seentour
Es gibt einen neuen Plan für unseren Sommer 2014 -
vorerst: NEIN, wir gehen nicht nach Santiago de Compostela - dieses Abenteuer mussten wir leider verschieben, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben
und dann: JA, wir bleiben in Europa und fliegen nirgends hin, und starten einfach von daheim. Dabei haben wir zwar einige Ziele, aber keinen genauen Plan, so können wir dem Wetter folgen. Wir wissen also nicht, wo wir wann übernachten werden, aber zum Glück gib es in Österreich keine Bären - oder halt nur 2 - so können wir auch im Notfall mal im Auto oder in einer Wiese schlafen.
Unsere Tour startet bald - aber wann genau, ist auch unsicher. Schau ma mal - sagt der Wiener da. :)
Auf alle Fälle freun wir uns riesig: BACK ON TRACK - yihaaa!
Hier noch ein Foto von unserer Aufwärmrunde auf den Traunstein:
vorerst: NEIN, wir gehen nicht nach Santiago de Compostela - dieses Abenteuer mussten wir leider verschieben, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben
und dann: JA, wir bleiben in Europa und fliegen nirgends hin, und starten einfach von daheim. Dabei haben wir zwar einige Ziele, aber keinen genauen Plan, so können wir dem Wetter folgen. Wir wissen also nicht, wo wir wann übernachten werden, aber zum Glück gib es in Österreich keine Bären - oder halt nur 2 - so können wir auch im Notfall mal im Auto oder in einer Wiese schlafen.
Unsere Tour startet bald - aber wann genau, ist auch unsicher. Schau ma mal - sagt der Wiener da. :)
Auf alle Fälle freun wir uns riesig: BACK ON TRACK - yihaaa!
Hier noch ein Foto von unserer Aufwärmrunde auf den Traunstein:
Sonntag, 1. September 2013
back home
Seit Dienstag sind wir nach einem anstrengenden Flug von San Francisco über Chicago gut zuhause angekommen. Der Jetlag hatte uns in den letzten Tag dann auch gleich voll im Griff... Vielleicht kennt ihr das: tagsüber ist man hundemüde und in der Nacht liegt man wach im Bett und hofft, dass man doch endlich einschläft. Dazu kommt dann noch ein Schreck beim Aufwachen, wenn man auf die Uhr blickt und sieht, dass es schon nach 12 ist. Naja, aber nach ein paar Tagen pendelt sich das ja auch wieder ein.
Zuhause wartete dann aber zumindest ein schönes Bettchen, Dusche, WC, Kühlschrank... all die Dinge, die man während dem Campen nie so leicht verfügbar hat. Außerdem warten auch viele liebe nette Freunde und Familie darauf wieder getroffen zu werden. :) Naja, und nicht zu vergessen: die vielen Fotos, die am Liebsten gleich aussortiert werden wollen und wenn geht auch gleich zu einem Fotobuch verarbeitet. Gut, so weit sind wir noch nicht, aber unsere "Abrechnung" haben wir schon gemacht, um zu berechnen, wie viel Geld wir für den ganzen Spaß ausgegeben haben. Mit großer Freude stellten wir fest: es war weniger als wir einkalkuliert hatten - juhuuu! Das liegt vielleicht auch an unserem super-günstigen Flug (500€ retour) und daran, dass wir meistens auch brav selbst mit unserem Gaskocher Essen zubereitet haben!
Auf jeden Fall, hatten wir viele tolle Erlebnisse, nette Begegnungen und manchmal auch ein paar Herausforderungen, ABER wir sind sehr begeistert von den Nationalparks in Amerika.. und so wie fast nach jeder Reise, sagen wir: WIR KOMMEN WIEDER!
Zum Abschluss dieser Reise möchten wir uns bei allen bedanken, die den Blog gelesen und uns bei der Reise unterstützt haben!! Wir wissen noch nicht WANN und OB es eine weitere Reise geben wird... aber wir lassen wieder von uns hören ;-)
Ganz am Ende noch zwei "typische" Fotos von uns...
| JUMP - rechts hinten der berühmte "Half Dome" im Yosemite Nationalpark |
| JUMP, aber diesmal wirken wir sehr klein... naja, liegt wohl an dem MEGA-Mammutbaum hinter uns |
Dienstag, 27. August 2013
die Küste von Kalifornien
die letzten 3 Tage unserer Reise haben wir damit verbracht die Küste von Zentralkalifornien entlang zufahren :) Begonnen haben wir bei der Morro Bay. Ein wunderschöner Küstenabschnitt erwartete uns und so kehrte zum Ende unserer Reise noch ein bisschen Sommerurlaubsstimmung ein.
| Sonnenuntergang beim Campingplatz Morro State Beach. |
Besonders gefreut hat uns, dass wir viele See-Elefanten gesehen haben (die größten Robben!) und sie eine Weile beobachten konnten beim Chillen am Strand. Trotz Wind und kühler Meeresbrise liegen sie im warmen Sand und lassen sich die Sonne auf den Bauch/Rücken scheinen. Wenns einem Elefanten mal zu heiß wird, dann robbt er ins Wasser :)
Sonst gibt's jetzt noch ein paar Fotos aus Kalifornien!
| mein neuer Lieblingsvogel :) |
Samstag, 24. August 2013
Sequoia National Park
Seuqoias sind RIESIGE BÄUME, bei uns sind sie auch bekannt unter dem Namen MAMMUTBÄUME. Die wollten wir natürlich auch noch sehen. Also ging's am Dienstag nach langer Fahrt zurück nach Kalifornien in den Sequoia Nationalpark. Eine Nacht haben wir im Park selbst geschlafen und eine zweite dann an einem wunderschönen See im Norden des Parks (Hume Lake). Wunderschöne Pfade führten durch den Wald vorbei an den größten Bäumen, die es überhaupt gibt. Ein unglaubliches Wunder der Natur!!!
| abenteuerliche Fahrt durch den Sequoia Nationalpark! |
| Konstantin wirkt plötzlich wie ein Zwerg im riesigen Märchenwald :) |
| ein "Lehrpfad" mit den wichtigsten Informationen über Sequoias und Waldbrände! |
| aufregende Unterführung |
| unglaubliche Baumgruppe!! |
| der "General Sherman": derzeit der Baum mit dem meisten Volumen!! (1486 Kubikmeter!! 31 Meter Umfang, 2.200 Jahre alt!) |
Freitag, 23. August 2013
!! HAVASU FALLS - eine abenteuerliche Reise !!
Schon vor der Reise war es Konstantin's großer Wunsch die Havasu Falls (Wasserfälle) zu besuchen (nachdem er ein Bild im Reiseführer gesehen hatte). Klingt ja ganz einfach, ist es aber nicht!! Die WASSERFÄLLE liegen in der Nähe von dem Dorf Supai. Dieses ist nur über einen anstrengenden Fußmarsch (14 km), per Hubschrauber oder mit Maultier zu erreichen. Es hat zirka 200 Einwohner, welche zu 98 % native Americans sind. Außerdem benötigt man eine Reservierung für den Campingplatz oder zumindest eine Erlaubnis. (die wir nicht hatten!)
| Maultier-Zug in Supai |
Es führt nur eine Straße zum Ausgangspunkt der Wanderung und obwohl Supai nur zirka 40 Meilen Luftlinie vom Grand Canyon Village entfernt ist, muss man einen 4stündigen Umweg in Kauf nehmen. Wir haben vor unserer Reise dort angerufen und wollten eine Nacht reservieren, aber leider war alles ausgebucht. Unserer einzige Chance, so dachten wir: Dayhike! Als wir nach langer mühsamer Fahrt am "Hilltop" Parkplatz ankamen begrüßten uns ein paar wilde Hunde und ein riesiges Schild mit der Aufschirft "no day hikes!". In einem Container schlief eine Frau. Ich klopfte vorsichtig an, um sie zu fragen, ob wir hier am Parkplatz schlafen können (im Auto) und morgen ganz früh losgehen um doch ausnahmsweise eine Tagestour zu machen. Als sie wach war, meinte sie nur "he is not here!". Als dann ein Mann kam, war er weniger interessiert an dem, was wir machen. Wir wussten also nicht, was wir tun sollten. Nach einiger Zeit kamen andere Leute auf den Parkplatz und so redeten wir nach und nach mit verschiedenen Leuten... bis auf einen Mann hatten alle eine Reservierung, aber sie ermutigten uns, einfach zu gehen.
ALSO: Um 4 Uhr früh ging es dann in der Dunkelheit los einen steilen Pfad hinunter in einen etwas engeren Canyon, der von Regenwasser ausgeschwemmt war. In einem fremden Land, in einem Gebiet wo die nächste Zivilisation 100 Milen entfernt ist, verboternerweise in der Nacht zu wandern, war durchaus ein wenig furchteinflössend.
Wir hatten ein gutes Tempo drauf und waren bereits um 7 Uhr im Dorf angelangt!! Es war, als wären wir in einer anderen Welt. Schon vor der Ankunft kamen uns immer wieder Pferde/Maultiere entgegen. Vor einem kleinen Touristinformationszentrum saßen ein paar Männer und einer von ihnen stellte sich als "mister Tourist Office" heraus. Er gab uns ein Schild mit "Dayhike" für unseren Rucksack und wir mussten 80$ Eintritt zahlen. Die Menschen die uns dann begegneten waren sehr freundlich. Das Dorf war aber wie aus einer anderen Welt. Heruntergekommene kleine Häuschen mit großem Garten in dem oft Gemüse angeplfanzt wurde oder Pferde eingesperrt waren. Hunde bellten, Kinder schrien und spielten.
Wir waren erleichtert, dass alles soweit geklappt hatte und wir nicht einfach weggeschickt wurden. Sofort gingen wir weiter einen wunderschönen klaren türkisen Fluss entlang. Bis wir dann den ersten Wasserfall sahen. Unglaublich prasselte er von rotem Sandstein herunter. Als wir beim zweiten ankamen konnten wir unseren Augen nicht trauen, zogen unsere Badesachen an und hüpften voller Freude in die türkisen Pools!
Wir hatten ein gutes Tempo drauf und waren bereits um 7 Uhr im Dorf angelangt!! Es war, als wären wir in einer anderen Welt. Schon vor der Ankunft kamen uns immer wieder Pferde/Maultiere entgegen. Vor einem kleinen Touristinformationszentrum saßen ein paar Männer und einer von ihnen stellte sich als "mister Tourist Office" heraus. Er gab uns ein Schild mit "Dayhike" für unseren Rucksack und wir mussten 80$ Eintritt zahlen. Die Menschen die uns dann begegneten waren sehr freundlich. Das Dorf war aber wie aus einer anderen Welt. Heruntergekommene kleine Häuschen mit großem Garten in dem oft Gemüse angeplfanzt wurde oder Pferde eingesperrt waren. Hunde bellten, Kinder schrien und spielten.
Wir waren erleichtert, dass alles soweit geklappt hatte und wir nicht einfach weggeschickt wurden. Sofort gingen wir weiter einen wunderschönen klaren türkisen Fluss entlang. Bis wir dann den ersten Wasserfall sahen. Unglaublich prasselte er von rotem Sandstein herunter. Als wir beim zweiten ankamen konnten wir unseren Augen nicht trauen, zogen unsere Badesachen an und hüpften voller Freude in die türkisen Pools!
Nach weiteren 3 Kilometer sahen wir noch andere Wasserfälle (Mooney Falls) und über einen abenteuerlichen steilen Pfad, der teilweise durch Höhlen führte kletterten wir hinunter. Der Vormittag war aber dann viel zu schnell um, und die Sonne wurde bereits sehr heiß. Also machten wir uns auf den Weg zurück ins Dort. Konstantin war dafür, dass wir den Weg zurück gehen, aber ich war schon zu müde und so mussten wir um 1 wieder zurück im Dorf sein um den Hubschrauber zu nehmen. Der Flug mit dem Hubschrauber durch den Canyon war aber mindestens genauso aufregend, wie die Wanderung!!!
Das Abenteuer war aber noch nicht vorbei. Als wir zurück beim Auto waren, fanden wir den SCHLÜSSEL nicht! Wir hatten ihn verloren. Wir wussten kurz nicht, was wir tun sollten. Wir standen vor unserm Auto, mitten im Nirgendwo! Unser Schlüssel vermutlich irgendwo auf dem Weg verloren oder bei den Wasserfällen... mindesten 15 km von uns und keine Straße dorthin... kein Empfang mit dem Handy. Wir waren einfach fertig!! Wir beruhigten uns aber schnell und fragten bei den einzigen Leuten, die dort oben in einem Container leben nach: Der Mann, mit dem wir auch am Abend schon gesprochen hatten hörte mir freundlich zu. Mit einem Funkgerät "rief" er im Dorf an, um zu fragen, ob jemand den Schlüssel gefunden und abgegeben hatte. Nach ein paar bangenden Minuten war es fix: der Schlüssel wurde gefunden und in ca. 2 Stunden kommt der Hubschrauber mit dem Schlüssel. Die Erleichterung war so unglaublich groß und wir konnten dieses Wunder kaum fassen. Wir waren so unglaublich dankbar!
Alles hatte geklappt und wirklich bekamen wir unseren Schlüssel wieder. Wir bedankten uns 10000 Mal bei dem Indianer und fuhren so erlöst wie schon lange nicht, den weiten Weg bis nach Kingman... dort suchten wir ein Motel, dass uns etwas Entspannung nach der Anspannung brachte!
Fazit: Der Riesenumweg für die paar Stunden im "Paradies", wie es Konstantin nennt, war das Abenteuer wert, vor allem aber auch die Begegnung mit den Ureinwohnern dieses unglaublich schönen Landes.
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